Macht dich die Vorstellung des Meditierens verrückt? In all den Jahren des Meditierens habe ich alle Arten des Widerstandes gegenüber der Ausübung selbst erfahren. Am häufigsten ist mir folgendes zu Ohren gekommen: „Ich habe keine Zeit“, „“Ich kann nicht stillsitzen“ und „Meditation ist was für Yogis und übertrieben spirituelle Leute“. Kommt dir das bekannt vor? Falls ja, ist meine Aufgabe hier und heute, dir das Thema des Meditierens nahe zu bringen und so einfach wie möglich zu gestalten. Meditation ist für jeden gedacht, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und jeder ist auch im Stande, still sitzenzubleiben – auch wenn es nur für ein paar Minuten ist.

Bevor wir beginnen, klären wir zunächst einige Begriffe, damit du dich mit der Sprache der Meditation vertraut machen kannst. Auch wenn diese neuen Begriffe anfangs neu und irritierend erscheinen, wirst du diese mit der Zeit schnell annehmen.

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  Was Ist Meditation?

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Meditation ist eine Vorgehensweise, die deinen Geist trainiert. Falls dir das unklar erscheint, dann liegt das daran, dass es viele Arten der Meditation zu verschiedenen Zwecken gibt.

Die wohl beliebteste Form des Meditierens ist TRANSZENDALE MEDITATION.
Eine weitere beliebte Übung ist die ACHTSAMKEITSMEDITATION, eine auf Stille und auf das Besänftigen des Geistes beruhende Praxis.

Ich übe häufig die KUNDALINI-MEDITATION aus. Diese Art von Meditation kombiniert Mantras, Atemtechniken, Mudras (Handpositionen) und sogar physische Bewegung miteinander.  Doch zuvor hatte ich mir bereits meine eigene Stille-Praxis erstellt, die auf verschiedene Werkzeuge, die ich im Laufe meines Lebens lernte, basieren.

Was Sind Mantras?
Diesen Begriff hört man häufig im Zusammenhang mit Meditation, den ich eingangs bereits genannt habe.
Was ist ein Mantra?
Einfach gesagt ist Mantra ein Wort oder Klang, den man durch die ganze Meditationseinheit wiederholt, um der Konzentration des Gedächtnisses zu helfen. „Mantra“ ist sanskritisch: Man ist der Wortstamm für „Geist“ und tra ist der Wortstamm für „Instrument“. Mantras helfen, sich vom ständigen Denkstrom zu trennen, der durch unseren Geist fließt oder manchmal sogar rast. Du solltest jedoch wissen, dass nicht alle Formen Mantra praktizieren.

Ich habe fast jeden Tag ( sei es auch nur 1-3 Minuten) seit den letzten 5 Jahren meditiert. Dem Ganzen verdanke ich meine Glückseligkeit und Gesundheit – alles in allem ein wunderbares Leben einfach. Durch das Meditieren habe ich gelernt, mein Immunsystem zu verbessern, meine Ängste gehen zu lassen und meine Intuition zu erhöhen. Meine täglichen Meditationsstunden/-Minuten haben mir solch eine innere Kraft gegeben, die mir bei der Verwirklichung meiner Ziele beträchtlich weiterhelfen.

Auch du kannst diese tolle Kraft und Intuition mitsamt des Einklangs erfahren, indem du den einfachen Meditationsschritten, die unten aufgeführt sind, befolgst. Um dir bei der Enträtselung deiner Meditationsübungen zu helfen, habe ich Jacqueline’s Guide to Meditation für Einsteiger erstellt. Diese 10 Schritte werden dir dabei helfen, deine eigene Herangehensweise an Meditation zu entwickeln, um von den lebensverändernden Vorteilen Gebrauch zu machen.

Jacqueline’s Guide to Meditation

1. Jeder kann meditieren. Du musst es nur wollen.

meditation2Wie bei jeder anderen Aufgabe im Leben muss man etwas erreichen wollen, um Ergebnisse zu erzielen. Der Anfang kann sich schwer gestalten, da es schon sehr von der Normalität abweichen mag. Doch ich habe gute Nachrichten: Meditieren ist einfacher, als man denkt. Nur ein leichter Hauch des Willens ist für den Anfang nötig. Dein Wunsch, etwas Neues zu erleben, ist alles was es braucht, um einen neuen Weg im Leben zu beginnen.

Setzen wir nun den ersten Reiz, um mit der Ausübung zu beginnen. Spreche diese Aussage hier laut vor dich her: Ich bin offen für die Meditation und begrüße eine neue Praktik in meinem Leben. Diese einfache Aussage wird dir jene Energie und Enthusiasmus geben, die nötig ist, diesen Blog weiterzulesen und mit dem Meditieren zu beginnen. Es ist sehr wichtig anzunehmen, dass jeder meditieren kann solange er oder sie es nur möchte.

2. Bestimme die Stimmung.

Es ist von Vorteil, eine Ecke im Haus zu finden, die ruhig, aufgeräumt und friedlich ist. Genau hier soll der Ort sein, wo du die Meditation praktizieren kannst. Halte dir jedoch vor Augen, dass du wirklich überall meditieren kannst. Dies kann auf der Parkbank, am Schreibtisch, in der Badewanne oder sogar in der U-Bahn sein. Meditation kann Teil einer täglichen Routine werden und du kannst es überall und zu jeder Zeit tun.

Viele Meditationslehrer empfehlen, sich selbst einen persönlichen „heiligen“ Ort zu suchen. Auch wenn du nur eine kleine Wohnung hast, kannst du ein Kissen nehmen und dazu eine Kerze anzünden.

3. Du HAST Zeit zum Meditieren.

Eine Minute wirst du dafür aufbringen können, oder? Täglich eine Minute in Stille kann dein Leben verändern. Praktiziere täglich eine Minute und beruhige deinen Geist und sammle Energie dadurch.

Das Einminütige Atmen
Folge dieser Atemtechnik eine Minute lang:
Atme 5 Sekunden lang ein

Halte deinen Atem 5 Sekunden lang
Lasse 5 Sekunden lang los
Halte 5 Sekunden lang deinen Atem
Übe diese Atemtechnik täglich eine Minute lang.

4. Du kannst Frieden in deinem Puls finden.

Meditation kann so einfach sein wie das Finden des Pulses. Ich nenne es Peace Is in Your Pulse, da es deine Konzentration verbessert und Ruhe in den sogar gereiztesten Geist kehrt.

Setze dich komfortabel im Schneidersitz auf den Boden.
Schließe leicht deine Augen und konzentrierte dich auf den Raum zwischen deinen Augenbrauen – den Punkt des Dritten Auges.
Das Mantra (wiederholter Begrif

f) ist Sat Nam (was so viel wie “die Wahrheit ist kenntlich gemacht” bedeutet).
Die Hand-Position (Mudra) ist einfach. Lege deine vier Finger deiner rechten Hand auf dein linkes Handgelenk und fühle deinen Puls. Die Finger bilden eine gerade Linie, leicht an das Handgelenk gepresst, um deinen Puls in jeder Fingerspitze zu fühlen.
Höre bei jedem Schlag deines Pulses den Klang des Sat Nam.

Die Meditation kann zu jeder Zeit und an jedem Ort praktiziert werden, und du wirst bereits nach einer Minute signifikante Vorteile verspüren. Übe es jeden Tag aus, um deine Intuition zu entwickeln und deinen Geist zu entspannen

5. Frieden fängt bei dir an.

Diese Technik ist eine fantastische K

undalini-Meditation, die schnell, einfach und effektiv ist. Du kannst diese Meditation auch überall anders praktizieren.

Drücke deinen Daumen leicht gegen deinen Zeigefinger, danach gegen den Mittelfinger, Ringfinger und schließlich den kleinen Finger.

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Wenn du deinen Zeigfinger berührst, sage: FRIEDEN
Wenn du dienen Mittelfinger berührst, sage: BEGINNT
Wenn du deinen Ringfinger berührst, sage: BEI
Wenn du deinen kleinen Finger berührst, sage: MIR

 

Atme tief bei jedem gesprochenen Wort. Gehe so schnell oder so langsam vor wie du möchtest. Mache Gebrauch von dieser Technik in der Schlange in der Bank, unter dem Schreibtisch eines Büro-Meetings oder gar inmitten einer Auseinandersetzung mit deinem Partner oder einem Freund oder Freundin. Mit dieser Technik wirst du alle verschiedenen verrückten Gefühle durchleben und dir dabei helfen, Groll schnell loszuwerden.

6. Nutze das Pendeln als Zeit zur Meditation.

Ich mag es zudem, im Zug oder auf dem Weg zur Arbeit zu meditieren (transzendentale Meditation). Nachdem ich meinen Platz im Zug eingenommen habe, schließe ich meine Augen und beginne mit dem Mantra. Deine eigene Pendler-Meditation kannst du bereits heute starten. Hier kommen zwei Schritte für das Meditieren in der U-Bahn, im Zug oder Bus:

Während des Pendelns ist es hilfreich, ein Mantra dir gegenüber durch einatmen und ausatmen selbst zu wiederholen. Versuche folgendes: Atme ein: Ich liebe leben; atme aus: Ich werde gefördert. Oder aber du möchtest auf dem Weg zur Arbeit mit Hilfe dieses Mantras meditieren: Ich liebe meinen Job; mein Job liebt mich. Ein Mantra mit der Verknüpfung des Atems vorzutragen ist  eine sehr kraftvolle Meditationsübung.

7. Du kannst überall meditieren – sogar in der Küche.

Solltest du gerne kochen, kann es als meditative Übung gesehen werden. Die in der Küche verbrachte Zeit wird als Kreativität gewertet und hilft dir dabei, dich von täglichen Abläufen und Routinen zu lösen, und dass auch, wenn es nur ums Spaghetti machen geht. Solltest du dich das nächste Mal nach einem langen Arbeitstag gestresst fühlen, dann koche eine Mahlzeit.

Nutze deine Zeit in der Küche, um deinen Fokus von deiner Aufgabenliste auf deine Seele zu lenken. Genieße den Prozess und anschließend die Mahlzeit!

8. Du kannst während des Laufens oder beim Sport meditieren.

ob13-jlsaunier-1608-finish04Auch beim Laufen kannst du Meditation praktizieren. Während des Laufens zu meditieren ist tatsächlich als sehr gut einzustufen, da es uns vor Hektik schützt und es uns ermöglicht, einen Gang runter zu schalten, ruhiger zu werden und Bodenhaftung zu bekommen. Probiere diese Meditationspraxis das nächste Mal, wenn du gestresst in deiner Mittagspause zur Bank läufst, in den Supermarkt einkaufen gehen musst oder ins Büro eilst. Verlangsame dein Lauftempo ein wenig und nimm einen meditativen Lauf ein.

Atme tief ein bei jedem Schritt.
Fühle die Sohlen deiner Füße und fokussiere dich, mit jedem Schritt geerdeter zu werden. Konzentriere dich auf deinen Schritt. Auf das Hier und Jetzt.
Mache Gebrauch von einem Mantra während des Laufens. Sage mit jedem Schritt folgendes Mantra auf: „Ich lasse alles los was meiner Seele nicht gut tut“.

Sobald du gestresst bist, trennst du dich von deinem Körper und deiner Kraft. Werde geerdeter und gehe in Tuchfühlung mit der Meditationpraxis, die während des Laufens praktiziert wird. Du wirst deinen Spaziergang am Tag als gut empfinden und dich viel besser bei der Ankunft an deinem Ziel fühlen.

Ich kann wunderbar beim Schwimmen meditieren. Wenn ich meine Bahnen drehe schliesse ich oftmals die Augen und schalte ab und konzentriere mich einfach auf meine Schwimmbewegungen. Das funktioniert auch gut mit Joggen, Walking,…..

9. Wie man die tägliche Meditation beendet.

Nach der Meditation ist es wichtig, sich selbst du erden. Möglicherweise wirst du das Verlangen haben, deine Füße auf den Boden zu stampfen. Gönne dir eine Kleinigkeit oder trinke eine Tasse Tee. Tue etwas, das dich wieder zurück in deinen Körper befördert bevor du wieder zur täglichen Routine wechselst.

In der transzendentalen Meditation wird einem geraten, nach jeder Meditationseinheit eine Pause von drei Minuten einzulegen. Die Restzeit hilft dir dabei, deine Energie neu zu organisieren und wieder zurück in deinen Körper zu kehren. Wenn du deine Meditation schlagartig beendest durch Aktivitäten wie das E-Mail lesen oder das Hochladen eines Bildes auf Instagram, wirst du dich sehr zittrig bzw. unsicher fühlen. Eine Meditation zu schnell zu beenden kann sogar zu Kopfschmerzen or Angstzuständen führen. Nimm dir ein paar Minuten, um in einer entspannten Position zu sitzen, oder lege dich hin und erhole dich. Lasse dein Körper sich kalibrieren.
Hilfreich ist es außerdem, sich am Ende der Ausübung einen Vorsatz für den Rest des Tages zu formulieren. Du solltest das Vorhaben mit einer positiven Intention abschließen wie etwa: „Ich werden diesen Frieden in mir für den Rest des Tages tragen“. Stelle dich nach der Meditation auf ein stilles Gebet ein, um erfolgreicher zu sein.
Nach der ersten Meditiationsrunde kann es sehr gut sein, dass es sich merkwürdig oder ungewohnt für dich anfühlt. Das ist total normal! Du musst dich nicht sofort komplett mit Meditation auskennen, um die Früchte dessen zu ernten. Übliche bzw. alltägliche Gedanken werden nichtsdestotrotz durch deinen Kopf jagen, doch versuche, dich von ihnen zu befreien. In der Achtsamkeitsmeditation lernt man, dass man sich oft von diesen Gedanken loslösen soll, indem man sie als Wolken betrachtet, die abwechselnd deinen Geist betreten und verlassen. Je häufiger du Meditation praktizierst – auch wenn nur eine oder zwei Minuten lang täglich – desto besser wirst du darin. Doch es sollte nicht als Wettbewerb angesehen werden … Meditation ist eine Ausübung.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu meditieren und eine Unmenge von Hilfsmitteln, die dir bei der richtigen Meditationspraxis helfen. Probiere verschiedene aus, wenn dir eines davon nicht direkt liegen sollte. Passe dich an die neue Gewohnheit an und sei im Einklang damit. Doch merke: Jeder kann meditieren, solange er oder sie es nur möchte. Das schließt dich mit ein.

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