Weshalb jemanden zu lieben nicht genug ist damit es funktioniert

Weshalb etwas zu lieben nicht genug ist, damit es funktioniert

„Wir nehmen die Liebe an, die wir zu verdienen glauben.“

Hast Du jemals geglaubt, Du könntest jemanden genug lieben um es zum Funktionieren zu bringen?

Warst Du schon mal in einer Beziehung, in der Du nicht wirklich glücklich warst, dir aber immer wieder gesagt hast: „Aber ich liebe ihn/sie. Ist das nicht genug?”

Ich weiß wie es sich anfühlt, das zu glauben. Ich habe das in einer Beziehung gefühlt.

Unsere Seelen verbanden sich unmittelbar, und ich verliebte mich in ihn. Was hatte ich mir bloß dabei gedacht? Wir hatten nichts gemeinsam. Er war weder finanziell noch emotional bereit. Wir konnten uns nicht unterhalten. Wir kamen aus unterschiedlichen Kulturen. Aber ich war verliebt, und sollte das nicht genug gewesen sein?

Ich hatte dieses Problem nicht nur mit meinem Ex-Mann. Jede Beziehung in der ich war, war verhängnisvoll. Sie waren nicht verhängnisvoll, weil ich böse, schlechte Männer gewählt habe. Sie waren verhängnisvoll, weil ich mich in ihre Persönlichkeit verliebt hatte, und nicht in unsere Kompatibilität, oder in ihre Fähigkeit, zu meinem Glück beizutragen.

Ich habe mich in diese Männer verliebt aufgrund dessen wer sie waren, nicht wie sie mich fühlen ließen. Ja, sie waren gütig. Ja, sie waren anständig. Ja, sie waren attraktiv. Aber keiner von ihnen hat mir wirklich zugehört. Nicht ein Einziger von ihnen hat mich behandelt, als ob ich das Beste gewesen bin, was ihm je passiert ist.

Trotzdem, ich blieb. Ich habe versucht und versucht. Ich habe immer weiter geglaubt, dass sie sich mehr kümmern würden, wenn ich genug wäre. Ich glaubte immer weiter, wenn ich mehr geben würde, würden sie verstehen, dass ich alles tat, um sie glücklich zu machen, und würden mich dann auch glücklich machen wollen.

Ich blieb und hoffte, dass das Wunder aller Wunder geschehen würde, weil ich sie liebte, und sollte Liebe nicht genug sein?

Leider ist sie das nicht. Wird es nie sein. Jemanden nur zu lieben, ist nicht genug.

Deshalb, ob Du in einer Beziehung bist, über die Du gerade jetzt unsicher bist, oder ob du gerade erste Schritte in die Welt des Datens machst – stell dir selbst diese Fragen, bevor du dich festlegst:

1. Wie fühlst Du über dich selbst, wenn Du in der Nähe deines Partners bist?

Wenn Du bei deinem Partner bist, fühlst Du dich zufrieden und akzeptiert, oder fühlst Du dich ängstlich und missverstanden? Manchmal können unsere Beziehungen eine Reflektion davon sein wie wir über uns selbst fühlen, daher gib Acht, dein Urteil über dich selbst nicht deinem Partner anzulasten.

Finde heraus, ob diese Gefühle davon hervorgerufen werden wie dein Partner dich behandelt,
oder ob sie Verunsicherungen sind, die du unabhängig davon hast, mit wem Du zusammen bist.

Manche Menschen passen einfach besser zu uns als andere. Ich bin jemand, der es mag zu reden und auf einer tiefen, emotionalen Ebene Kontakt zu haben. Leider habe ich die Angewohnheit, mir Partner auszusuchen, die es nicht mögen zu reden und sich auf eine solche Verbindung einzulassen, daher fühle ich mich am Ende immer allein und unverstanden. Es war nichts falsch an ihnen, wir haben nur nicht gut zusammengepasst.

2. Sind meine Bedürfnisse ebenso wichtig wie die meines Partners?

Wenn Du deinem Partner mitteilst, dass dir etwas wichtig ist, wie reagiert er/sie? Wenn Du deinem Partner sagst „Ich brauche es wirklich, ungestörte Zeit mit dir zu verbringen, weil ich mich dann als etwas Besonderes fühle“, und sie/er nicht versteht was das bedeutet, und es auch nicht wissen will, dann seid ihr vielleicht nicht richtig für einander.

Beziehungen brauchen zwei gleichberechtigte Seiten. Wenn Du die Bedürfnisse deines Partners wichtig nimmst, dann muss dein Partner das Gleiche tun, oder eure Beziehung ist nicht ausgewogen, und Du wirst dich niemals erfüllt fühlen.

Ich erinnere mich an das eine Mal als ich nach einer Woche  mit Kindern völlig fertig war  extrem stressreichen Woche/Monat auf der Arbeit nach Hause kam, und wirklich Dampf ablassen musste. Ich fing an, mit meinem Mann zu reden. Bis heute erinnere ich mich daran, was er zu mir gesagt hat: „ Jacqueline du reagierst etwas über.”

Was sollte ich davon halten? Wenn mein eigener Ehemann nicht mit mir reden will und sich nicht dafür interessiert, ob ich gestresst bin, zu wem soll ich denn dann noch gehen? Ja, Du kannst dir denken, wohin ich ging. .

3. Liegen unsere Grundwerte auf gleicher Linie?

Wir alle haben Prinzipien und Werte, nach denen wir leben. Jeder von uns hat andere. Trotzdem, wenn dein Partner nicht dieselben Werte hat wie Du, dann ist sehr wahrscheinlich Ärger im Paradies, wenn die Zeit fortschreitet. Grundwerte sind etwas, was Du in einem Partner wiederfinden musst.

Grundwerte schließen ein:

Religion

Kinderwunsch

Umgang mit Geld

Integrität

Treue

Familie

Gesundheit

Mal als Beispiel, Ich bin unglaublich anständig. Ich bin so geboren. Ich kann es nicht erklären. Niemand will ein Betrüger oder Lügner sein, aber Leute betrügen und lügen oft und erklären es weg oder rechtfertigen es. So etwas ist absolut nicht mit meinem Selbstempfinden zu vereinbaren, und etwas, das ich bei einem Partner niemals akzeptieren könnte. Zu meinem letzten Freund fühlte ich mich aufgrund seiner ethischen Prinzipien hingezogen. Dieser Zug war sehr stark ausgeprägt in ihm, und ich habe mich extrem zu ihm hingezogen gefühlt deswegen.

Manche dieser Dinge ändern sich mit der Zeit, und manche nicht. Manche Leute werden religiöser, oder entscheiden sich dafür, Kinder zu wollen. Es ist auch möglich, seine Einstellung zu Geld und dem Umgang damit zu ändern.

Es ist unwahrscheinlich, dass tiefverwurzelte Grundwerte sich ändern. Wenn der Mensch mit dem Du zusammen bist nicht familienorientiert ist und auch nicht sein möchte, und das ein riesiger Konflikt für dich ist, wirst Du Probleme bekommen. Wenn Du Kinder willst, und dein Partner will das nicht, und wird es auch nie wollen, dann hör auf, etwas daraus zu machen, was es nicht ist, nur weil Du Deinen Partner liebst.

4. Will mein Partner mich kennenlernen? Mein wahres Ich?

Ich glaube, dass jeder unterschiedliche Komfortlevel bezüglich Verwundbarkeit hat. Manche Leute sehnen sich nach intensiver emotionaler Intimität, und manche nicht.

Meine Eltern waren vierundvierzig Jahre lang verheiratet, und ich frage mich oft, wie gut sie einander wirklich kannten. Sie waren glücklich und zufrieden, aber manchmal schien es wie eine oberflächliche Beziehung, weil keiner der beiden willens war, dem anderen sein wahres Selbst zu zeigen. Ich werfe ihnen das nicht vor, es war das, wozu sie in der Lage waren. Für mich jedoch will und brauche ich mehr.

Bist Du fähig, deinem Partner zu zeigen, wer Du in deinen dunkelsten Stunden wirklich bist? Will dein Partner es wissen? Fühlst Du dich akzeptiert und verstanden, trotz all deiner Schrulligkeit und Irrationalität oder was auch immer sonst deine Persönlichkeitsmerkmale sind?

Wenn nicht, dann bleibst Du möglicherweise auf ewig unzufrieden, und im Laufe der Zeit wird die Beziehung sich wahrscheinlich selbst ausschwemmen, oder Du wirst dich zu jemand anderem hingezogen fühlen, von dem du denkst, dass sie/er dich wirklich kennen will und akzeptiert. Ehrlich gesagt, ist das wahrscheinlich der Punkt, an dem die meisten Affären anfangen.

5. Ist mein Leben besser mit meinem Partner?

Ist dein Partner eine Bereicherung oder ein Hindernis? Unterstützt dein Partner dich, oder saugt sie/er dein Leben aus dir? Will dein Partner, dass Du deine Ziele erreichst und deine Träume wahrmachst, oder macht sie/er dich herunter und bringt dich dazu, dass Du glaubst, Du kannst
oder wirst nichts erreichen?

Ein Partner sollte dein größter Unterstützer und Cheerleader sein, und wenn dein Partner das nicht ist, schick ihn/sie auf die Bank und such‘ dir einen neuen Spieler. Das Leben ist zu kurz, um mit jemandem zusammen zu sein, der nicht an dich glaubt. Verwechsle das nicht damit, dass Du tun kannst, was auch immer Du willst, und dein Partner es akzeptieren muss. Ich meine damit, dass Du dich mit dieser Person in deinem Leben zufrieden und unterstützt fühlen solltest.

Deine Tage sollten nicht angefüllt sein mit Angst, Streit, Konflikt oder Abgrenzung. Wenn deine Tage nicht die meiste Zeit glücklich sind, dann frag dich selbst, warum. Was trägst Du zu deinem Unglücklichsein bei? Kehr vor deiner eigenen Tür, und sieh, ob sich irgendetwas ändert. Wenn nicht, solltest Du vielleicht darüber nachdenken, warum Du mit deinem Partner zusammen bist.

Was will ich?

Stell dir diese Fragen nicht nur einmal. Frag dich immer und immer wieder. Frag dich in einem Monat. Frag dich in sechs Monaten. Frag dich in sechs Jahren. So sehr Du deinen Partner auch liebst, und so sehr du auch glaubst, dass dein Partner dich lieben mag – wenn dein Partner deine Bedürfnisse nicht erfüllen kann, und sie auch nicht erfüllen will, dann verschwendest Du deine Zeit, und verschwendest wertvolle Momente deines Lebens.

Da draußen gibt es so viele wundervolle, gütige Menschen, aber das heißt noch nicht, dass sie auch die richtigen für dich sind. Dass Du sie liebst, bedeutet aber noch nicht, dass Du auch glücklich mit ihnen sein kannst.

Verschwende deine Jahre nicht an jemanden weil „du sie/ihn liebst“. Jeder Tag ist eine Wahl. Wähle dein eigenes Glück, und wenn Du das tust, wirst Du selbst die Liebe wählen, und nicht sie dich.

5 Anzeichen dafür, dass Du in einer toxischen Beziehung bist

„Vertrau deinem eigenen Instinkt. Die Fehler die Du machst, sollten besser deine eigenen sein, als die eines anderen.”

Ich hatte meinen Anteil an toxischen Beziehungen, oder wenigstens an denen, die ich für toxisch hielt. Ist es fair zu sagen, Du auch? Ich rate mal, dass wir alle die Gesellschaft von Menschen ertragen haben, die nicht unser Bestes im Sinn hatten.

Soweit es mich betrifft, gaben mir die Beziehungen, die die lähmendsten und ungesundesten waren, das Gefühl, dass ich spirituell, mental und körperlich nicht so auf mich Acht gab, wie ich es sollte.

Ich fühlte mich weniger als ich selbst, so als ob ich meine Lebensziele mit jeder Sekunde, die ich mit diesen Menschen zusammen war, kompromittierte. Und zwar sowohl in Freundschaften als auch in romantischen Beziehungen.

Ich bezeichne diese Beziehungen als toxisch, weil mein authentisches Selbst zu jemandem verkümmerte, den ich nicht erkannte – der alles verneinte, was für mich natürlich war.

Der Begriff „toxisch“ bezeichnet etwas, was Leben und Energie aufzehrt. Bevor ich es merkte, war ich schwach und kraftlos, ein Spielball der Launen des Menschen, dem ich meine Kraft gegeben hatte.

Ich habe mich dieser Sache schuldig gemacht: mich zu lange mit diesen Menschen zu umgeben, in der Anstrengung, zu tun, was nach gesellschaftlicher Norm richtig sein soll – zu kämpfen, um eine Beziehung aufrechtzuerhalten, anstatt „zu früh“ aufzugeben.

Ich ahnte nicht, dass mein Wunsch, liebenswürdig und akzeptiert zu sein, erstickte, was richtig für mich war.

Weshalb sollte ich mein Glück für das opfern, was die Gesellschaft für richtig erklärt? Ich lebte unterdrückt von Selbstverurteilung und Furcht, und ich bin sicher, dass es der Gesellschaft vollkommen gleichgültig war!

Während manche schwierigen Beziehungen unsere Augen öffnen können für neue Perspektiven und unser Bewusstsein erweitern, sperren andere uns ein und behindern unsere Entwicklung. Unsere Intuition wird uns auf die eine oder andere Weise darauf aufmerksam machen. Sie sagt uns: Veränderung und Wachstum sollten sich gut anfühlen!

Es ist wichtig zu erkennen, ob Du in einer toxischen Beziehung bist, so dass Du etwas Besseres für dich wählen kannst.

Als ich in meiner toxischen Beziehung war, habe ich meine Intuition zugunsten meines logischen Verstandes ignoriert, der mir sagte, dass es schlimmer sei den Menschen zu verlieren, als ihn bei mir zu haben.

Aber unsere Intuition weiß es am besten; im Gegensatz zu unserem Verstand, ist unser Glück ihr einziges Motiv.

„Toxisch“ hat nicht nur offensichtlichen Schaden zufolge wie körperlichen Missbrauch, Diebstahl oder Beschimpfungen. Es steht auch für all die innere Zerrissenheit, die aus einer ungesunden Beziehung resultiert. Ich würde dir gerne zeigen, wie ich gelernt habe, zu erkennen, wenn ich in einer Beziehung war, die nicht für mich gepasst hat.

5 Anzeichen dafür, dass Du in einer toxischen Beziehung bist:

1. Es scheint so, als ob Du gar nichts richtigmachen kannst

Der/Die andere macht dich ständig runter als nicht gut genug. Er/Sie mokiert sich über deine Persönlichkeit, und Du schämst dich einen Großteil der Zeit. Du fühlst, als ob dir nur vergeben wird, wenn Du die Eigenschaften des-/derjenigen annimmst, der/die dich verachtet oder verurteilt.

2. Es geht immer nur um sie/ihn und niemals um dich

Du hast auch Gefühle, aber der/die andere will nichts davon wissen. Du kannst keine zweiseitige Unterhaltung führen, in der deine Meinung angehört, bedacht und respektiert wird. Anstatt dass sie/er deine Gefühle anerkennt, streitet er/sie mit dir und muss immer das letzte Wort haben.

3. Du findest dich unfähig, gute Momente mit ihm/ihr zu genießen.

Jeder Tag bring eine andere Herausforderung mit sich. Es scheint, als ob er/sie ständig etwas an dir auszusetzen findet. Ihr/Sein Versuch, dein Benehmen zu kontrollieren, ist ein Versuch, dein Glück zu kontrollieren.

4. Du traust dich nicht, Du selbst zu sein, wenn Du mit dem Menschen zusammen bist.

Du hast das Gefühl, nicht frei reden zu können. Du musst dich verstellen, nur um von dem Menschen akzeptiert zu werden. Dir wird bewusst, dass Du dich selbst nicht mehr wiedererkennst, und deine Familie und Freunde erkennen dich auch nicht wieder.

5. Man erlaubt dir nicht, zu wachsen und dich zu verändern

Wann auch immer Du versuchst, zu wachsen und dich zu verbessern, die/der andere antwortet darauf mit Spott und Unglauben. Da kommt keine Ermutigung oder Unterstützung für deine Bemühungen. Stattdessen hält er/sie dich gefangen in alten Verurteilungen, und besteht darauf, dass Du niemals anders sein wirst, als Du es jetzt bist.

Wenn Du auch nur eines dieser Dinge erlebst, frag dich selbst, ob die Beziehung mehr Schaden als Gutes bringt. Bewerte die Beziehung und was sie für dich wert ist.

Begrüße die Antworten, die deine Intuition dir gibt, weil sie das Beste für dich will – und das ist vielleicht nicht diese Beziehung.

Handle bewusst deinem Bauchgefühl entsprechend. Es wird dir nicht leidtun.

Vielleicht willst Du mit der anderen Person sprechen, oder aber du entscheidest dich dafür, mehr Abstand zwischen euch zu bringen.

Wenn Du dich unwohl oder beunruhigt in der Beziehung fühlst, ist es wichtig, dass Du nicht abwartest, bis die Auswirkungen dieses Elends sich zu Depressionen auswachsen. Handeln ist die beste Medizin.

Jetzt bist Du dran. Ohne Namen zu nennen, bist Du in einer toxischen Beziehung? Hast Du eine toxische Beziehung hinter dir gelassen und möchtest mit uns teilen, wie diese Entscheidung dein Leben verändert hat? Oder hast Du Angst, eine toxische Beziehung zu beenden, weil Du dich vor den Konsequenzen fürchtest?
Lass einen Kommentar hier und teil deine Erfahrungen mit uns.

6 Kommentare

  • Liebe Jacqueline, danke für diesen Beitrag. Ja auch ich habe schon einige toxische Beziehungen hinter mir. Meine Intuition sagte mir immer, dass da was nicht stimmte, doch man fand für sich viele Ausreden und baute sich eine Illusion des Glücks auf. Eine schillernde Seifenblase, die dann letztlich platzte und sich in einen bitteren Schmerz verwandelte. Übrig bleibt Selbstzwdifel und das Gefühl nicht gut genug zu sein. Durch die Hingabe in die Beziehung, hat man sich selbst verloren. Die Selbstbestimmtheit ist zur Aufopferung geworden. Letztlich sind aber toxische Beziehungen ein riesengroßer Spiegel für uns. Sie spiegeln uns Schwächen und Punkte, an denen wir wachsen dürfen. Sie gehören zu unserem Seelenplan, damit wir näher zu uns selbst und zu unserer Bestimmung kommen. Näher zu unser eigenen Liebe und der göttlichen Liebe.
    Dennoch ist es oft ein sehr steiniger Weg , aber jeder Weg der zu wahrer Liebe führt lohnt sich. Und wenn die Zeit gekommen ist, wird jeder seine für sich bestimmten Partner bzw Beziehung finden. Eine Seele auf gleicher Ebene. Ich glaube daran und hoffe dass auch mir eines Tages diese Seele begegnet.

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  • Hab heute Deine Seite entdeckt, ganz wunderbar!
    Meine Gedanken zur Toxizität nach gescheiterten Beziehungen, in denen ich nicht meiner Intuition gefolgt bin:
    Es ist wichtig, die Selbstvergiftung zu sehen! Eine Beziehung wird toxisch, wenn ich mich im Geist verdrehe und verrenke, mir was vormache und nicht dem folge, was ich empfinde, wenn ich das Verhalten meines Partners, der mir nicht gut tut uminterpretiere und dulde. Der Anspruch des bedingungslosen Liebens sorgt oft für außerordentlich viel Verwirrung, vor allem bei Frauen, die ein schlechtes Selbstwertgefühl haben und denken, ihr Lieben könne die Liebesfähigkeit des Partners hervorbringen. Da kommen zwei Menschen zusammen von denen einer ohne eigenes Zutun geliebt werden will, der es so gewohnt ist (z.Bsp.Mamas oder Papas Liebling) und ein liebesmäßig unterversorgter Mensch, der es gewohnt ist eine Art Kraftakt zu vollbringen, um geliebt zu werden (was in den meisten Fällen schon als Kind nichts gebracht hat) Das führt beim Partner der alle Anstrengung darauf verwendet geliebt zu werden dazu, sich das Ideal der bedingungslosen Liebe zum Maßstab zu machen und endet in Selbstquälerei. Der liebesverwöhnte Partner pocht oft sogar noch darauf, weiterhin wie bisher (bei Mama oder Papa) bedingungslos geliebt zu werden, heißt, selbst nichts liebendes einbringen zu müssen in eine Beziehung. Jedes noch so lieblose Verhalten wird toleriert und er bekommt trotzdem Energie, Aufmerksamkeit, Unterstützung. Es ist mir ein HerzensAnliegen darauf aufmerksam zu machen, daß nicht der Mensch bedingungslos lieben kann, sondern die Liebe ihrem Wesen nach bedingungslos ist. Die Liebe ist lebensspendende Kraft. Wenn sie ihre Kraft verströmt und uns aufatmen läßt, spüren wir, dass wir uns in ihr befinden.
    Wir Menschen lieben bedingt, weil wir bestimmte Umstände/ Bedingungen brauchen um uns in unsere ureigene Kraft hineinentfalten zu können. Sobald Du Deine Selbstquälerei einem Partner gegenüber als bedingungslose Liebe rechtfertigst, vergiftest Du Dich selbst ! Das ist toxisch, damit solltest Du aufhören! Wirf Deinem Partner nicht toxisches Verhalten vor, das ist nur ein weiterer fruchtloser Versuch ihn liebend zu machen, das klappt nie! Indem Du Dich dieser Kraft in Dir zuwendest, die Jaqueline so wunderbar verströmt, mit der sie uns so wunderbar in Verbindung bringt, Du Deine Bedingungen erforschst, die Du für Dein Sein brauchst auf dem Weg zur bedingungslosen Liebe Dir selbst gegenüber, wirst Du heil, ziehst Du vielleicht irgendwann jemanden in Dein Leben, der lieben kann.

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  • Liebe Jacqueline,
    ich bin gerade dabei mich als Coach für Hochsensibilität selbständig zu machen. Für sehr feinsinnige Menschen ist es total wichtig sich treu zu sein. Eine Schwierigkeit ist, dass sehr empathische, seimographisch feine Menschen oft Ausgrenzung und Ablehnung erfahren; somit wird der Wunsch mit einem Menschen wirklich verbunden zu sein- aufrichtig in Kopf, Herz und Bauch – dann auch sehr gross. Eine Sehnsucht, ein Ziel an zu kommen bei einem besonderen Menschen, weil wir bindungsfähig sind und zugleich auch in einer Gemeinschaft. Da hochsensible Menschen eben auch empathisch, medial, meditativ und moderierend sind, fliesst diese Qualität auch immer in jeder Beziehung/Situation ein. Stossen wir auf gefühlsblinde und gefühlsunerfahrene Menschen oder Narzissten, ist es ein unverhältnismässig schwieriges Unterfangen sich zu lösen, weil Liebe und Verständnis immer auch in der Konsequenz eine Antwort finden müssen- „Tut es mir wirklich gut? Und dann ehrlich zu sein, erneut aufzustehen aus der Situation oder Beziehung zu gehen und sich treu, liebevoll wertschätzend zu begegnen. Hinzu kommt, dass die Menschen so sind wie sie sind und auch bleiben möchten. Auch die Tatsache, dass manche sich nicht verändern möchten, und auch unfähig sind – ist eine Wahrheit. Ein facettenreiches Leben, nich immer einfach für selbstgenügsame und nach natürlicher, harmonisch ausgerichteter Äthetik ausgerichtete Hochsensible. Herzlich Cornelia Rosina WunderPS: Im Moment ist meine webseite noch nicht aktiviert; Stand 21.01.2019

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  • vielen Dank, dieser Artikel findet mich gerade zur richtigen Zeit. ja, ich lebe in einer toxischen Beziehung, ja, ich liebe ihn sehr. Und ja, ich habe längst erkannt daß das nicht reicht, und doch schimmert in mir immer wieder Hoffnung. Aber ich weiß daß diese Zeit aufhören muß/darf. Leider gibt es da noch eine Abhängigkeit, ich habe 5 Windhunde, lebe zur Miete in meinem Traumhaus, kann es mir aber alleine nicht leisten. Somit ist dieser Schlußstrich nicht schnell und leicht zu ziehen. Trotzdem bin ich voller Zuversicht, frei von Angst, alles wird sich fügen wie es sein soll. Und Deine Worte bestärken mich so sehr, von Herzen Dank dafür!
    Mit lichten Grüßen, Carola

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  • ja .. ich hatte und habe eine solche…
    ich habe bis 2009 … 23 Jahre Ehe hinter mir, wo ich ebenfalls nicht wirklich sein durfte. Ich hatte sehr viele hellfühlende Momente und mein Ex-Mann konnte damit nicht umgehen und drängte mich viele Jahre, in eine Klinik zu gehen. Nach der Trennung war ich tatsächlich für ein 4tel Jahr in einer Klinik. Das Hellfühlen verschwand leider. Heute nehme ich anders wahr. Leider nicht mehr so intensiv. Meine Intuition erkenne ich meist zu spät.

    Seit 2009 kenne ich einen neuen Menschen nur als guten Freund, mit dem ich ebenfalls teilweise sehr hässliche Momente hatte.
    Diese Beziehung ist tatsächlich hoch toxisch.

    Nur heute weiß ich, wann ich dann zu gehen habe und das tut mir gut. Ich bin seit einigen Wochen auf dem Weg zu meiner Selbstliebe. Das ist mir heute sehr wichtig. Es hat erste Priorität. Ich habe nur diese eine Leben und jetzt ist die Zeit, alle meine wunderbaren Talente und Fähigkeiten zu leben.

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  • Hallo Jacqueline,
    ich bin durch Zufall über Youtube auf deine Seite gestoßen. Du hast eine unglaubliche Ausstrahlung.
    Ich befand mich auch 16 Jahre in einer toxischen Beziehung. Vor 5 Monaten habe ich mich getrennt.
    Durch das Aufeinandertreffen mit meiner Dualseele im Winter 2017, konnte ich dermaßen meinen Selbstwert stärken, dass mir die Trennung nicht so schwer viel. Jetzt geht es mir viel besser, wenn auch noch nicht alle Steinchen aus dem Weg geräumt sind. Aber es ist ein unglaublich neues Lebensgefühl frei zu sein.

    Liebe Grüße Carolin

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